Lehrgang mit Mouliko Halén

Die Bedeutung der Faszien – des Spannungsnetzwerks des Bindegewebes – wird von immer mehr Bewegungsdisziplinen entdeckt. Mouliko Halén erläuterte beim beim Lehrgang im Aikido-Dojo Oberursel am vergangenen Wochenende, wie wichtig deren Funktion auch für die Praxis der japanischen Kampfkunst ist. Der europaweit bekannte Lehrer, einer der wenigen Träger des 7. Dans und im Nebenberuf Shiatsu-Therapeut, zeigte verschiedene Übungen, mit denen diese innere Spannung aktiviert werden kann. Besucher aus ganz Deutschland kamen nach Oberursel, um unter seiner Anleitung zu üben.

Führen über Körperspannung
Führen über Körperspannung
Um die langfasrigen Bindegewebsstrukturen, die unseren ganzen Körper von den Finger- bis in die Zehenspitzen durchziehen, für gesunde und effektive Bewegungsmuster einsetzen zu können, gibt es verschiedene Übungen. Mouliko Halén demonstrierte, wie sich diese in Aikido-Techniken einbauen lassen, um eine größere Sicherheit und Präsenz zu entwickeln. Ein zweiter Schwerpunkt des Lehrgangs lag auf der 13er Kata, einer festgelegten Übungsform, bei der man sich mit einem Holzstock gegen einen Angreifer mit Schwert verteidigt.

Arbeit aus dem Zentrum
Arbeit aus dem Zentrum
Halén unterrichtet die friedliche Kampfkunst seit mehreren Jahrzehnten hauptberuflich und mit großer Leidenschaft. Dabei interessieren ihn die inneren Mechanismen genauso wie die äußere Form der Aikido-Techniken. Er studierte verschiedene Kampfkünste, wobei seine Leidenschaft dem Aikido gehört, in dem ihm der 7. Dan verliehen wurde - eine seltene Auszeichnung für einen europäischen Lehrer. Mouliko ist ein wachsamer Geist, der sich ständig weiterzuentwickelt und dabei das Grenzgebiet zwischen Aikido und anderen Künsten erkundet.

Element der 13er Kata
Element der 13er Kata
"Ich freue mich, dass wir Mouliko Halén bereits zum vierten Mal nach Oberursel einladen konnten", sagt Dojoleiter Klaus Meßlinger. "Er beschäftigt sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Bedeutung der Faszien für die inneren Formen, wobei es ihm wichtig ist, die Verbindung zu den gewohnten Aikidotechniken zu veranschaulichen. Diese Kombination macht ihn als Lehrer so interessant." Halén hat bereits zugesagt, auch 2019 wieder nach Oberursel zu kommen.

Wer Aikido selbst ausprobieren will: Der reguläre Unterricht findet dienstags von 19–21 Uhr in der alten Turnhalle der Grundschule Stierstadt (Römerstraße 1), donnerstags von 20–22 Uhr und sonntags von 18–20 Uhr in der Vereinshalle des TV Weißkirchen (Oberurseler Straße 16) statt. Für ein kostenfreies Probetraining reichen eine lange Jogginghose und ein T-Shirt; geübt wird barfuß. Weitere Informationen finden sich unter dem Menüpunkt "Häufige Fragen".

Eindrücke vom Seminar gibt es in unserer Bildergalerie.

 

Kyu-Prüfungen Herbst 2017

Nach mehreren Monaten intensiver Vorbereitung bestanden sieben Dojomitglieder ihre Kyu-Prüfungen im Aikido-Dojo Oberursel. Zum ersten Mal darf nun ein "einheimisches" Dojo-Mitglied den Hakama tragen, den japanischen Hosenrock, der bei uns das Bestehen des 2. Kyu voraussetzt. Die Jurymitglieder Eric Steeves (4. Dan), Brigitta Schultz (3. Dan), Klaus Meßlinger (3. Dan) und Karin Koers (2. Dan) waren sehr zufrieden mit den Leistungen der Kandidaten. Herzlichen Glückwunsch!

  • 2. Kyu
    • Jörn Fritsch
  • 5. Kyu
    • Ilinca S.
    • Arnold Koch
    • Josef Chovanec
  • 6. Kyu
    • Juan José Doniga
    • Johanna Porr
    • Hannah Olbrich

Kyu-Prüfungen Herbst 2017
Hintere Reihe: Karin Koers, Klaus Meßlinger, Brigitta Schultz und Eric Steeves;
vordere Reihe: Ilinca, Hannah, Jörn, Josef und Arnold;
nicht im Bild: Juan und Johanna

Eindrücke von den Jury-Keikos gibt es in unserer Bildergalerie.

Aikido Oberursel in der Taunus-Zeitung

Heute erschien in der "Taunus-Zeitung" eine Zweidrittelseite über unser Dojo, unter der Überschrift "Kämpfen, ohne zu verletzen". Ein gelungener Artikel mit vielen Bildern - das ist eine schöne Unterstützung für unsere Arbeit.

Die Journalistin Anja Petter kam zusammen mit dem Fotografen Heiko Rhode zu unserem Anfängertraining ins Dojo und stellte aufmerksam und interessiert eine ganze Reihe von Fragen, die sie in ihrem sehr ausgewogenen Artikel verarbeitete. Zwischendurch zeigten Dojoleiter Klaus Meßlinger und Jörn Fritsch einige fortgeschrittene Techniken für das Objektiv.

Taunus-Zeitung vom 6. September 2017
Eine Dreiviertelseite in der Taunuszeitung vom 6. September 2017

Fundstücke

Bei Veranstaltungen in unserem Dojo vergessene Gegenstände:

Bitte meldet Euch bei uns.

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